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Außerbetriebliche Ausbildungsstätte Handwerkskammer Dortmund GmbH

Übungslager

Bild: Regal mit Ware und Rollwagen

In unserem Übungslager werden Sie nicht nur in der Theorie, sondern ganz praktisch auf die Berufswirklichkeit eines Fachlageristen oder einer Fachkraft für Lagerlogistik vorbereitet.

Überall, wo Waren, Güter oder Arbeitsmaterialien aufbewahrt werden müssen, gibt es Lager. Sie sind sehr unterschiedlich. Das kleine Lager hinten an der Kfz-Werkstatt sieht auf den ersten Blick ganz anders aus als das riesige Lager eines Autoherstellers. Beiden gemeinsam ist, dass hier Autoteile gelagert werden und für die Arbeit oder die Kunden schnell wiedergefunden und an den richtigen Platz gebracht werden müssen.

Ganz spezielle Bedingungen gibt es in Lebensmittellagern. Ein Teil der Lebensmittel wie Obst und Gemüse, Fleisch oder Wurstwaren, wird in großen Kühlhallen eingelagert, damit alles frisch bleibt. Bei der Arbeit mit Lebensmitteln wird natürlich besonders auf die Hygiene geachtet. Ohne Schutzbekleidung darf man in diese Lager nicht hinein. Für die Auslieferung an den Handel müssen die Waren schnell und gleichzeitig vorsichtig zusammengestellt werden. Die Waren sollen in ordentlicher Qualität beim Kunden ankommen.

Tätigkeiten
Die Arbeit im Lagerbereich ist vielfältig.
Zu den wichtigsten Tätigkeitsbereichen gehören:
 
1. Waren annehmen – dazu gehört:

• Ausladen,
• Kontrolle anhand der Begleitpapiere,
• Auspacken,
• Zustand der Waren prüfen (Vollständigkeit der Lieferung, Transportschäden),
• je nach Lieferung Zählen / Messen / Wiegen der Waren.

Die Waren werden meist an einer Verladerampe entgegengenommen. Wichtig ist die gründliche Kontrolle, ob alles auch ordnungsgemäß geliefert wurde. Nur so kann beim Lieferanten bei fehlender Ware oder Schäden an einzelnen Artikeln rechtzeitig reklamiert werden.

Bild: Gabelstaplerfahrer vor einer Rampe

2. Fachgerecht lagern – dazu gehört:
• Einsortieren der Waren an den richtigen Ort,
• Berücksichtigung der Lagerbedingungen (Temperatur/Luftfeuchtigkeit),
• Lagerbestand prüfen (Mindesthaltbarkeit, Nachbestellungen),
• Inventuren durchführen.

Das Wichtigste ist immer zu wissen, wo sich ein Artikel befindet. Ein Großteil der Lager wird inzwischen mit Hilfe von Computern verwaltet. In den Lagerverwaltungssystemen am Computer kann jederzeit nachgeschaut werden, wie viel in welchem Regal von einem Artikel noch vorhanden ist.

 


3. Lieferungen zusammen stellen – dazu gehört:
• entsprechend einer Bestellung Waren aus dem Lager heraussuchen,
• Lieferpapiere am PC erstellen,
• Verpacken der Waren,
• Kennzeichnen der Sendungen,
• Versandkosten ermitteln,
• Lieferung an der Verladerampe bereit stellen.

Die Auslieferung für den Kunden muss meist schnell gehen. Dafür ist viel Konzentration erforderlich. Die richtige Ware soll in kurzer Zeit und ohne Transportschäden beim richtigen Kunden ankommen. Dazu müssen die Waren auch ordnungsgemäß verpackt werden. Besondere Bedingungen gelten für Lieferungen in und aus dem Ausland. Hier sind z.B. auch Zollvorschriften zu berücksichtigen. Dafür müssen dann extra Versandpapiere erstellt werden.
Bei der Arbeit im Lager sind zahlreiche Sicherheitsvorschriften einzuhalten. Da mit verschiedenen technischen Geräten gearbeitet wird, ist der Arbeitsschutz wichtig. In manchem Lager werden auch gefährliche Stoffe, wie leicht brennbare Lösungsmittel, gelagert. Dafür sind selbstverständlich besonders strenge Richtlinien zu berücksichtigen.

Bei uns kann der Gabelstaplerschein gemacht werden.

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